Montag, 5. August 2013

[Backen] Brötchen

Hi there,

backen heißt für mich nicht, dass es sich dabei hier nur um süße Kleinigkeiten handelt. Nein, auch herzhafte Dinge können genau so lecker sein und Spaß machen, diese zu backen.

Heute möchte ich euch ein einfaches Rezept für Brötchen vorstellen, welche durch Toppings oder das Untermischen, wie von Nüssen, individuell gestaltet werden können.





Zutaten für 10 Brötchen:

450g Mehl (kann nur Weizenmehl oder z.B. Dinkelmehl sein, oder, wie bei mir ein Mix)
1TL Salz
1 Pck. Trockenhefe
Mischung aus 120g Milch und 130g Wasser (geht natürlich auch nur 250g Milch oder z.B. Buttermilch)

Wasser zum Bepinseln der Brötchen
verschiedene Toppings wie Sesam, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Nüsse, Käse

Zubereitung:

Mehl, Salz, Hefe und Milch-/Wassermischung in einer Schüssel zu einem Teig verkneten, mit einem Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort gehen lassen (ich habe das schöne Wetter ausgenutzt und meinen Teig auf die Terrasse in die Sonne gestellt) bis er auf das doppelte angewachsen ist (dauert etwa 1h bis 1h30).

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Wer Nüsse oder ähnliches unter den Teig mischen will sollte dies jetzt tun. Den Teig in 10 gleiche Teile teilen. Zu Kugeln formen und auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech legen.

Weitere 15 Minuten gehen lassen, dann mit Hilfe eines Messers Kreuze einritzen, mit Wasser bepinseln und mit verschiedenen Toppings bestreuen.

Ofen auf 180°C zurück drehen und die Brötchen etwa 22-30 Minuten backen.

Noch lauwarm mit Butter genießen, zum Sonntagsfrühstück (dann den Teig am Abend zuvor zubereiten und im Kühlschrank über Nacht gehen lassen) oder zum Salat und BBQ servieren.

Mein Tipp: Eine Schüssel Wasser mit in den Ofen stellen. Macht eine tolle Kruste.





[Vegetarisch] Kohlrabi Schnitzel Burger

Ich kann mich noch daran erinnern, als ich ein kleines Kind war, etwa 7 Jahre alt, war ich des Öfteren bei meinen Urgroßeltern und in ihrem Garten. Meine Uroma hatte dort verschiedene Gemüsesorten angepflanzt und für mich immer einen Kohlrabi ürbig gehabt.
Kohlrabi zählt auch noch heute zu meinem liebsten Gemüse, neben Gurken, und erinnert mich immer an die Sommer als Kind, an meine Urgroßmutter und daran, dass es nicht viel brauchte um glücklich und zufrieden zu sein.

Kohlrabi esse ich in allen Varianten, als Rohkost, oder gekocht, als Gemüse mit Bechamel Sauce.
Nun habe ich kürzlich auf einem meiner Lieblingsblogs eine andere Variante gesehen und nun, nach 2 Wochen komme ich endlich zum ausprobieren.

Es handelt sich hierbei um Kohlrabi Schnitzel (Rezept gibt's hier). Das tolle an Katrins Rezept ist, dass hierbei kein Ei verwendet wird, sondern das Mehl mit etwas Wasser angerührt wird und dann in den Semmelbröseln gewendet wird.
Außerdem ist es eine tolle vegetarische Alternative zum "richtigen" Schnitzel. Ich gebe aber zu, dass ich dies so meinem Bruder und Dad nicht servieren bräuchte, denn da muss es meistens was mit Fleisch sein und wie heißt bei uns in Schwaben so schön:

"Was der Bauer net kennt, isst er net!"

Ich hatte die Kohlrabi Stücke zuerst kurz blanchiert und zudem nicht in der Pfanne ausgebacken sondern im Ofen.

Um das Ganze entsprechend zu servieren, hatte ich den Einfall, die Schnitzel als Burger zu servieren.




Für 2 Personen:
- 1 Kolrabi - zu Schnitzel verarbeitet und ausgebacken nach dem Rezept von Katrin
(Wurden bei mir 4 Scheiben/Schnitzel)

- 2 Brötchen - gebacken nach diesem Rezept, nur hatte ich dieses Mal den Teig in 6 Teile geteilt und oben nur Sesam darüber gestreut

- Eisbergsalat, 2 Tomaten, Salatgurke (etwa 1/2)

- 60g fettreduzierter Kräuterfrischkäse (meiner war von Aldi Süd)

- 2 Ziegenfrischkäse Taler (geht natürlich auch jeder andere Käse, z. B. Mozzarella oder Appenzeller oder Gruyère)

Zubereitung:
- Schnitzel nach Rezept zubereiten und dann auf ein Backblech geben, die Frischkäse Taler auf die Kohlrabi Stücke legen und im Ofen für ein paar Minuten überbacken.

- Tomaten und Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Einige Blätter des Eisbergsalats klein rupfen und ebenfalls waschen.

- Brötchen halbieren, Kräuterfrischkäse auf den Flächen verteilen, ein paar Eisbergsalatstücke darauf legen. Schnitzel aus dem Ofen nehmen, je eines auf eine der Brötchenhälften legen Tomaten und Gurken darauf geben, zweites Kohlrabischnitzel darauf geben und andere Brötchenhäfte abschließend darauf legen - im Normalfall. Eigentlich. 







[Backen] Süßkirschen - Marzipan Schnecken



Inspiriert wurde ich dieses Mal von Pinterest, dort sah ich tolle Rezepte zu Zimt Schnecken und dachte mir, sowas könnte ich auch mal wieder machen. Doch da wir noch Süßkirschen übrig hatten und Marzipan im Vorratsschrank war, entschloss ich mich diese Kombination für die Schneckenfüllung zu verwenden.





Hefeteig:

300g Mehl
1Pck. Trockenhefe
20g brauner Zucker
130-150ml Milch



Füllung:
250-300g Süßkirschen, entsteint und grob gehackt
30g brauner Zucker
100g Marzipanrohmasse, in kleine Würfel gehackt
ein paar Tropfen Vanille Aroma
25g Paranüsse, grob gehackt



Zuckerguss:
50g Puderzucker
etwa 1 EL Wasser
Optional: pinke Lebensmittelfarbe (in meinem Fall kommt die Färbung durch einen Granatapfel)



Zubereitung:
Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten und an einem möglichst warmen Ort etwa 1-1,5h gehen lassen.
Währenddessen die Kirschen, Zucker, Marzipan, Nüsse und Vanille Aroma in einer Schüssel vermischen und ziehen lassen.



Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit



Den gegangenen Teig auf einer mit Mehl besprenkelten Arbeitsplatte mit Hilfe eines Nudelholzes zu einem Rechteck ausrollen.
Füllung darauf gleichmäßig verteilen. Schnecken von der längeren Seite her aufrollen (geht natürlich auch von der kurzen Seite, dann werden die Schnecken größer, dafür sind es aber weniger) und mit Hilfe eines scharfen Messers in etwa 1,5-2cm breite Teile schneiden und dann auf das Backblech legen und etwas mit Wasser bepinseln.



Etwa 15 -20 Minuten backen.



Für den Guss Puderzucker mit Wasser zu einer zähen Glasur anrühren. Optional Farbe hinzu fügen und mit einem Löffel oder Pinsel auf den ausgekühlten Schnecken verteilen.





[Hauptgericht] Fischauflauf mit Kartoffel-Käsekruste

Fisch gehört zu einer meiner liebsten Nahrungsmittel, eigentlich. Denn leider bin ich weder der Fan von ganzen Fischen noch vom Gräten aus heraus zu pulen. 

Daher gibt es heute einen Fischauflauf mit Filetstücken, Lauch und einer Kartoffelpüree - Käsekruste



Zutaten für 4 Personen:

600g unterschiedliches Fischfilet, zusammengestellt nach dem eigenen Geschmack; es könnten auch Garnelen oder Muscheln oder Tintenfischstücke dazu gegeben werden

600g Kartoffeln, geschält und in grobe Stücke geschnitten

2 Stangen Lauch

heißes Wasser

300ml Gemüsebrühe
200ml Milch, in meinem Fall, mit 1,5% Fett
30g Speisestärke

Salz, Pfeffer, Paprika, Chili nach Geschmack

40g geriebener Gruyère 

Zubereitung: 

Ofen auf 180°C vorheizen.
Kartoffeln mit Wasser bedeckt und etwas Salz gar kochen, abgießen und stampfen, mit 2-3 EL Milch zu einem kompakten Püree verarbeiten.


Fischfilet in eine Auflaufform legen, mit dem heißen Wasser und Alufolie bedecken und im Ofen etwa 6-8 Minuten vorgaren. Danach aus dem Ofen nehmen und die Filets mit Hilfe einer Gabel oder mit den Händen in Flocken teilen. 


Lauch putzen und in Scheiben schneiden. Mit der Gemüsebrühe zum kochen bringen und etwa 5 Minuten ziehen lassen. Dann abschütten und die Brühe für die Sauce aufheben.

Speisestärke mit etwas Milch vermischen und den Rest (etwa 2 - 3 EL für das Kartoffelpüree übrig behalten) mit der Brühe in einem Topf zum Kochen bringen. Dann die Stärke-Milch Mischung zugeben, mit einem Schneebesen verrühren damit sich keine Klümpchen bilden.
Nach Geschmack würzen.


In der zuvor verwendeten Auflaufform zuerst den Fisch, dann den Lauch hineinschichten. Mit der Soße bedecken. Kartoffeln darüber verteilen und zum Schluss den geriebenen Käse toppen.





Etwa 20-25 Minuten im Ofen backen, bis sich eine goldgelbe Kruste gebildet hat.
Mit Gemüse oder Salat servieren.







Mittwoch, 26. Juni 2013

[Backen] Tripple Chocolate & Peanut Butter Brownies

Ich liebe Schokolade und dann noch in Verbindung mit Erdnussbutter und als Brownie. Etwas besseres kann es kaum geben.




Für 16 Stücke 

Zutaten:
120g Vollmilchschokolade, in Stücke gebrochen
225g Margarine
150g Zucker
3 Eier
75g Mehl
50g Kakao
1 TL Backpulver
60g weiße Schokolade, in Stücke gebrochen oder gehackt
150g Peanut Butter, ich habe die Crunchy Variante verwendet

Zubereitung:
Ofen auf 180°C vorheizen.
Eine quadratische Form von 20 cm mit Backpapier auslegen und die Seiten einfetten. Ich habe in diesem Fall eine quadratische Springform zum leichteren Entnehmen der Brownies verwendet.

Vollmilchschokolade und Margarine zunächst in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad schmelzen und dann leicht abkühlen lassen.
Zucker und Eier mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, bis die Masse ihr Volumen vergrößert hat und von der Farbe her leicht hellgelb geworden ist.
Schokolade-Margarine Mischung dazu geben und verrühren, bis die Masse angedickt ist. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver und Kakao gesiebt hinzugeben und vermischen.
Den Teig in die Form füllen und die klein gehackte weiße Schokolade darüber geben. Die Erdnussbutter mit Hilfe eines Teelöffels in kleinen Portionen darüber verteilen.

Im Ofen etwa 20-35 Minuten backen (hängt stark vom Ofen ab), die Mitte des Kuchens sollte beim Bewegen der Form noch leicht wackeln.

Brownies in der Form komplett abkühlen lassen, dann entnehmen und in Stücke schneiden.
Zum Beispiel mit frischen Früchten oder Sahne servieren.






Dienstag, 30. April 2013

[Hauptgericht] Spanish Omelette


Today's choice of a recipe is a filling & healty spanish omelette with eggs, potatoes, chorizo and vegetables.
A former Au Pair from Spain came for a visit with her future mother in law and both cooked this lovely dish. As we are having hens on the farm, we always have loads of eggs. 
Last week, I tried to do it myself, and this is with what I came up with.
This recipe makes two large omelettes and about 16 slices.




You will need for 2 large omelettes:
makes 16 slices 

600g babypotatoes
12 medium eggs
90g Chorizo
1 large onion
90ml sunflower oil
1 large pepper
5-6 mushrooms
salt & pepper

to serve:
mixed lettuce
tomatoes
pepper
spring onions
balsamic vinegar

Cut the babypotatoes, mushrooms, pepper and onion  in fine slices. 
Cut the Chorizo sausage in small cubes.
Divide the potatoes in two bowls and mix with some salt and pepper. 
Heat the oil in a large frying pan and add one batch the potatoes, fry them for a few minutes on medium heat and add then half of the chorizo, mushrooms, pepper and onion. 
Fry until potatoes are cooked trough and begin to brown slightly.




Take the mixture out of the fat and fry the rest of the potatoes, the sausage and vegetables in the same way. 
Meanwhile take two bowls and crack 6 eggs in each. Mix with a fork.



Add the fried potatoe-veg-sausage-mixture and combine. 



After frying both batches of potatoes, remove the oil from the pan and put one egg-potatoe mixture into the empty frying pan. Cook on medium heat.
After about 30-60 seconds, turn the omelette with plate (put the plate onto the omelette turn the pan around, that the omelette will be on the plate, than put the omelette back into the pan, to cook the other side). 

Do this three to four times until the omelette is browned evenly and cooked trough.
Optional put the omelette under the grill and finish it this way.
Cook the other half of the mixture the same way.




Serve warm or cold, with a fresh mixed salad, dressed with a splash of balsamic vinegar.

Samstag, 26. Januar 2013

[Hauptgericht] Gemüsepfanne mit geräuchertem Lachs und Couscous

Heute gibts mal wieder ein Rezept von mir, einfach und leicht und dennoch sehr lecker und vielseitig:
Gemüsepfanne mit geräuchertem Lachs und Couscous



Zutaten:
1 Zucchini
2 Karotten
5 Champignons
5 Cherry Tomaten
1 Stange Sellerie
1 Zwiebel
1 kl. Chili
2 Knoblauchzehen
etwa 60g geräuchterter Lachs
Wasser

100g trockener Couscous, nach Packungsanleitung zubereiten

Zubereitung:
Gemüse eventuell schälen in mundgerechte Stücke schneiden.


Eine Pfanne sehr heiß werden lassen (wer möchte kann das Gemüse auch in etwas Olivenöl erhitzen) und die Zwiebel und den Knoblauch darin anbraten. Karotten, Chili und Sellerie hinzufügen und mit etwas Wasser ablöschen.


Wenn der Sellerie und die Karotten etwas gegart sind, die Zucchini, die Pilze und Tomaten hinzufügen. Wer die Tomaten etwas bissfester haben möchte, sollte sie erst zum Schluss mit dem Lachs hinzufügen, wer sie, wie ich gerne in einer Art Sugoform haben möchte, fügt sie mit den Pilzen und Zucchini hinzu. Eventuell noch etwas mehr Wasser hinzufügen.


Gemüse bisfest garen und den in Streifen geschnittenen Lachs hinzufügen. Mit dem fertigen Couscous servieren.